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Juditha triumphans

Choreographie von Richard Wherlock, Uraufführung
Juditha triumphans

© Ismael Lorenzo

Richard Wherlocks Wahl ist auf Vivaldis ­einziges erhaltenes Oratorium «Juditha ­triumphans» gefallen, dass die Geschichte aus dem Buch Judith des Alten Testaments erzählt. Vivaldis Oratorium und die Geschichte der ­Judith – einmal mehr eine starke Frauenfigur – wird Richard Wherlock in einem Handlungsballett choreographisch umsetzen. Die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts vermischen sich auf der Bühne mit den Sängerinnen und erzählen singend und tanzend von der schönen jüdischen Witwe Juditha, die sich mutig und selbstlos in das Feldlager des Holofernes begibt und den vom Wein berauschten Feind in seinem Schlafgemach enthauptet.

Komponiert hat Vivaldi dieses Werk um 1716, als er Orchester- und Chorleiter am ­Ospedale della Pietà in Venedig war, einem Waisenhaus für Mädchen und junge Frauen, das seinen Schützlingen eine musikalische Ausbildung auf extrem hohem Niveau zukommen liess. Da im Ospedale nur Mädchen und junge Frauen als Solistinnen auftreten konnten, wurden die Solopartien durchweg für Frauen konzipiert.